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Ashfield Österreich ist ein schnell wachsendes Unternehmen mit hervorragenden Kundenbeziehungen. Wir sprachen mit dem Country Manager Dr. Joachim Hirt, um mehr über die Herausforderungen, Chancen und Zukunftspläne von Ashfield Österreich zu erfahren.

 

1. Welche Position haben Sie bei Ashfield inne und wie lange arbeiten Sie schon hier?

Im Oktober 2010 habe ich als Head of Operations for Prescription Medicines bei Pharmexx angefangen. Bereits nach kurzer Zeit von vier Monaten sind mir die Bereiche OTC und Medizintechnik sowie die freiberuflichen Mitarbeiter anvertraut worden. Von 2014 bis 2015 war ich Business Development Director und von 2016 bis 2017 Commercial Director, zuständig für Recruitment, Operations und Business Development. Seit November 2017 bin ich als Commercial Director Deutschland für Recruitment und Operations verantwortlich und als Country Manager für Österreich.

2. Was gefällt Ihnen an Ihrer neuen Rolle als Country Manager am besten?

Zum einen gefällt es mir sehr, nicht nur für einen bestimmten Bereich verantwortlich zu sein, sondern die Gesamtverantwortung für eine ganze Länderorganisation mit allen Bereichen inne zu haben. Zum anderen finde ich es toll, einen neuen Markt mit seinen ganz speziellen Gegebenheiten, Rahmenbedingungen und Herausforderungen kennenzulernen.

Es ist spannend, ein neues Team zu übernehmen, gemeinsame Ziele zu definieren und die Zukunft für Ashfield Österreich zu gestalten sowie mit über 20 unterschiedlichen Kunden zu arbeiten. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Herausforderungen und Bedürfnisse in verschiedenen therapeutischen Bereichen, für die wir als Team aus unserem Erfahrungsschatz schöpfen können, um dafür zu sorgen, dass wir einen Service mit Qualität liefern und, was noch viel wichtiger ist, mit wirklichem Nutzen für unsere Kunden und deren Patienten.

Gerne möchte auch ich meinen Beitrag dazu leisten, um weiterhin sicherzustellen, dass die Länder innerhalb der DACH-Organisation erfolgreich zusammenarbeiten, voneinander lernen und unseren Kunden DACH-Lösungen anbietenIn den ersten sechs Monaten habe ich sehr viele neue Menschen, Kunden und Persönlichkeiten kennenlernen dürfen. Dazu zählen nicht nur Geschäftsführer von den pharmazeutischen Unternehmen, sondern auch der Generalsekretär des Verbandes der pharmazeutischen Industrie Österreichs PHARMIG und die neue Sozialministerin von Österreich.

3. Was war bisher die größte Herausforderung bei Ihrer Arbeit?

Aufgrund des schnellen Wachstums der Länderorganisation und der exzellenten Zusammenarbeit mit den Kunden, welche diese auch in unserer Kundenzufriedenheitsstudie bestätigt haben, ergab sich für alle Mitarbeiter-/innen ein sehr großes Arbeitspensum. Außerdem erfordern die zahlreichen Projekte zusätzliche Ressourcen, sodass wir unser Team einerseits verstärkt haben und uns andererseits im Moment die Abläufe und Prozesse genauer anschauen. Unser Medical Dialogue Centre/Service Centre ist nun nach der wichtigen Aufbauarbeit auf einem sehr guten Weg und wird stark angefragt.

4. Welches sind die größten Kunden von Ashfield Österreich?

Ashfield versucht partnerschaftlich mit allen lokalen Tochtergesellschaften der führenden globalen und mittelständischen Pharmaunternehmen in Österreich zusammenarbeiten. Mit namhaften Unternehmen haben wir langjährige Kundenbeziehungen, auf welche wir sehr stolz sein können. Aufgrund unserer sehr guten OTC-Expertise erhalten wir außerdem zahlreiche Anfragen von verschiedenen OTC-Firmen, die sich auch im österreichischen Markt stärker engagieren wollen. Ebenfalls werden unsere Erfahrungen in dem Bereich Biosimilars im Moment sehr oft angefragt.

5. Wie sehen die Pläne für Ihr Team in Ashfield Österreich aus?

Ich möchte das Wissen und die Erfahrungen, die ich während meiner Stationen in unterschiedlichen Pharmaunternehmen und bei Ashfield gesammelt habe, einbringen. Dabei geht es mir vor allem darum, vorhandene Prozesse zu analysieren und gegebenenfalls zu optimieren, die Sicht und Denkweise unserer Kunden noch stärker zu berücksichtigen und den daraus resultierenden Kundenbedürfnissen noch gerechter zu werden. Des Weiteren möchte ich meine Mitarbeiter dafür sensibilisieren, dass das sogenannte „lebenslange Lernen“ für ihre Zukunft essentiell sein wird.

Nicht zuletzt ist es mir ein großes Anliegen, das Team zu einem noch erfolgreicheren Team zu formieren. Dazu müssen wir in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter-/innen investieren und unsere Business-Development-Aktivitäten intensivieren.

6. Wie sehen die Pläne von Ashfield Österreich in der Zukunft aus?

Wir wollen unbedingt die Marktführerschaft im CSO weiter ausbauen. Da jedoch die Marktführerschaft alleine ein Unternehmen noch nicht zukunftsfähig macht, möchten wir der Innovationstreiber sein und zusätzlich neue Services in den österreichischen Markt einführen. Dazu zählen vor allem Patient-Support-Programme, Omni-Channel-Lösungen und The Ashfield Solution.

Ashfield Healthcare hat das CSO-Modell von einer transaktionalen Beziehung in eine strategische Partnerschaft umgewandelt, und zwar durch datengesteuerte Analysen und agiles, kostengünstigeres Multichannel-Engagement, um einen maximalen Umsatz-ROI zu erzielen. The Ashfield Solution ist somit eine datengesteuerte Lösung, mit der jedes Vertriebs- und Marketingmodell einschließlich Außendienstmitarbeiter, Patienten-Serviceteams und zusätzlichen Kommunikationskanälen unterstützt werden kann. Die Expertise im Bereich Digital Channels ist in Österreich in den Pharmafirmen nur selten vorhanden.

Man muss auch realisieren, dass die Marketingbudgets von den globalen Pharmafirmen in einem verhältnismäßig kleinen Land wie Österreich sehr knapp bemessen sind. Daher können und werden diese Bereiche outgesourct werden und die Kunden suchen Dienstleister, mit denen sie die neuen Kommunikationsansätze gemeinsam ausprobieren und erfolgreich umsetzen können. Wir müssen uns hier als „Partner der ersten Wahl für Multi-Channel-Marketing und Patient-Support-Programme“ positionieren. Mit unserem Servicecenter sind wir nun nach einigen Monaten und der Neudefinition von Verantwortlichkeiten auf einem sehr guten Weg. Ich sehe darin ein großes Potenzial für die nächsten Jahre. Ziel ist es, das beste und größte Servicecenter für den österreichischen Markt im Bereich „Healthcare“ aufzubauen.

7. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?

Ich bin leidenschaftlicher Ausdauersportler. Wenn ich die Möglichkeit habe, tausche ich meinen Anzug gegen Sportklamotten und gehe raus an die frische Luft oder ins Schwimmbad. Bisheriger Höhepunkt meiner „Sportlerkarriere“ war ein 50 Kilometer langer Ultramarathon über die Schwäbische Alb und ein „halber IronMan“. Inzwischen habe ich mein Trainingspensum wieder etwas zurückgefahren, da ich sehr viel unterwegs bin. Langweilig wird mir in meiner Freizeit trotzdem nicht – dafür sorgen sowohl meine Frau als auch unsere drei Kinder.

Außerdem lese ich sehr gerne verschiedene Artikel und Bücher rund um meinen Beruf, um mich einerseits auf dem Laufenden zu halten und mich andererseits stetig weiterzubilden. Da wir in einer sehr schönen Weingegend wohnen, bin ich einem guten Essen mit einem dazu passenden Wein außerdem nicht abgeneigt. Kulturell und kulinarisch bin ich natürlich auch in Wien kontinuierlich auf Erkundungs- und Entdeckungstour.

 

Falls Sie mehr über die Dienstleistungen erfahren wollen, welche Ashfield Österreich anbietet, können Sie gerne jederzeit Dr. Joachim Hirt direkt kontaktieren.

 

 

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